Ich bin Susanne, das Frauchen von Ida.
Ich lebe zusammen mit meinem Mann, unseren beiden Töchtern, Ida, 4 Hühnern und einem Schwarm Bienen in einem kleinen Dorf zwischen Jena und Weimar, mitten in Thüringen.
Hunde haben schon in meiner Kindheit und Jugend eine wichtige Rolle gespielt und ich habe den Wunsch, irgendwann einen Hund in der Familie zu haben, nie aufgegeben. Nach einer längeren, hundelosen Phase, in der ich beruflich Fuss gefasst habe und mich um meinen eigenen Nachwuchs und meine Familie kümmern und für sie sorgen durfte, war es dann endlich wieder so weit.
Im Dezember 2019 ist unsere Ida (Golda vom Hohen Windland) bei uns eingezogen. Sie ist eine chocolate-farbene Labrador Retriever Hündin aus dem Zwinger "Vom Hohen Windland" der sehr erfahrenen Züchterin Birgit Karst. Ich schätze mich sehr glücklich, dass Birgit mir nach anfänglicher Skepsis einen ihrer Welpen anvertraut hat und ich ihr strenges Auswahlverfahren bestanden habe.
Inzwischen ist aus dem kleinen Welpen eine instinktsichere, unerschrockene, sehr gelehrige und liebenswerte, wunderbare Hündin geworden. Ida stellt eine große Bereicherung für unser Leben dar. Sie ist mein täglicher Begleiter, ich genieße die langen Spaziergänge mit ihr und liebe es, gemeinsam mit ihr durch Wiesen, Felder und Wälder zu streifen.
Da mich das Thema Hund so sehr interessiert, habe ich eine Ausbildung zum Familien- und Problemhundetrainer absolviert. Ich habe viel darüber gelernt, wie Hunde kommunizieren, wie sie lernen und agieren und wie das Wissen darum das Verständnis für Verhaltensweisen des Hundes verbessern kann. Denn nur so kann ein respektvolles Miteinander von Mensch und Hund gelingen. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mir grundlegendes Wissen anzueignen, um den Hund in seiner Gesamtheit zu verstehen und ihn entsprechend führen zu können.
Nachdem Ida schon als Welpe gezeigt hat, dass ihr das Apportieren im Blut liegt, war es klar, dass diese guten Anlagen bestmöglich gefördert werden müssen. So hat uns das Dummyfieber gepackt und ich habe getan, was ich tun konnte. Leider haben wir aber pandemiebedingt in einer wichtigen Lern- und Entwicklungsphase unabdingbare Erfahrungen nicht sammeln können, die man nur gemeinsam mit anderen Hund-Mensch-Teams machen kann. Und so haben wir unsere Fähigkeiten bisher nicht mit einer bestandenen Prüfung krönen können. Aber ich bin guter Dinge, dass wir dies noch hinbekommen. Wir besuchen regelmäßig das Dummytraining in unserer DRC-Bezirksgruppe und nehmen an Seminaren und Intensivtrainings teil, wenn die Zeit es uns erlaubt.
Aktuell steht aber erst einmal unser nächstes Zuchtprojekt im Vordergrund. Für unseren zweiten Wurf haben wir uns für eine Verpaarung mit Kent vom Idsinger Holz entschieden. Kent ist ein ebenfalls choclate-farbener Rüde und Vater von Alberich zum Wilden Dachs, dem Deckrüden, den wir für den ersten Wurf ausgewählt hatten. Auch Kent wird von seiner Besitzerin sehr erfolgreich auf jagdlichen Prüfungen geführt. Ich hoffe, dass die Welpen aus dieser Verpaarung die guten Eigenschaften beider Elternteile gleichermaßen mitbekommen und als Familienhunde ebenso geeignet sind wir für die Retrieverarbeit.
Von den künftigen Welpenbesitzern wünsche ich mir, dass sie sich der Verantwortung für das hochsoziale Wesen Hund bewusst sind, dass der Hund ein wirkliches Familienmitglied werden darf und artgerecht ausgelastet wird, beispielsweise als Jagdbegleiter, beim Dummysport oder als Assistenzhund. Ich glaube, dass die Welpen aus der Verbindung von Ida und Kent die besten Anlagen dafür mitbringen werden.
Ich habe die Zuchtzulassung im Deutschen Retriever Club (DRC), der dem Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH) angehört. Meinen Zwinger werde ich unter dem Namen "Vom Magdalaer Land" führen. Dieser hat unter der Nummer 235/2022 den internationalen Zwingernamensschutz für die Rasse Labrador Retriever.